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Titanimplantate

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Erst mit Per-Ingvar Branemark begann das Material Titanium Einzug in die Medizin zu nehmen. Vor über 60 Jahren konnte er in Versuchen feststellen, dass das Titan mit dem Knochen einen festen Verbund eingeht. Diese Erkenntnisse führten letztendlich dazu, dass Titan routinemäßig seit mehreren Jahrzehnten in Hüft- und Knieprothesen eingesetzt werden. Das erste Titanimplantat im Kieferknochen wurde ebenfalls von Branemark in den 60er Jahren eingesetzt.

Titan hat die Eigenschaft bei Kontakt mit Luft oder Wasser eine schützende Oxidschicht auf der Oberfläche zu bilden. Die Oxidschicht bestimmt die wichtigsten Eigenschaften dieses Materials. Titanimplantate sind mit dem Körper so gut verträglich, dass die körpereigenen Knochenzellen mit der Titanoberfläche einen festen Verbund eingehen. Diesen Vorgang hat Branemark damals als „Osseointegration“ bezeichnet.

Zur Beschleunigung der Osseointegration oder Verbesserung der Bruchfestigkeit werden heutzutage die Oberflächen von Titanimplantaten durch verschiedene Techniken bearbeitet. Aufgrund der guten Biokompatibilität und der einfachen Verarbeitung, werden bevorzugt Titanimplantate weltweit seit Jahrzehnten routinemäßig eingesetzt.