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Formen der Parodontitis

Der Begriff "Parodontose" bezeichnet eigentlich nur noch die weitgehend entzündungsfreie chronische Verlaufsform der Parodontitis, die überwiegend bei Erwachsenen vorkommt. Der langsam fortschreitende Entzündungsprozess und Kieferknochenabbau führen dazu, dass die Patienten relativ spät Symptome wahrnehmen. Zahnfleischblutungen und Lockerungen an Zähnen werden dann zu spät bemerkt. Wenn sich der Patient dann beim Spezialisten vorstellt, liegt bereits ein großer Schaden am Zahnhalteapparat vor.

Eine weitere altersabhängige Form der Parodontitis ist die aggressive Parodontitis bei Jugendlichen. Diese Form der Parodontitis ist gekennzeichnet durch einen schnellen fortschreitenden Zahnfleisch- und Kieferknochenverlust. Unterteilt wird die aggressive Form zusätzlich in eine lokalisierte und generalisierte aggressive Parodontitis. Die lokalisierte Form beginnt während der Pubertät und tritt meistens am 1. Backenzahn oder 1. Schneidezahn auf. Die generalisierte Form beginnt meistens zwischen dem 18. und 35. Lebensjahr und ist gekennzeichnet durch einen generalisierten Rückgang des Zahnfleisches.

Die Behandlung einer aggressiven oder chronischen Parodontitis muss mit einer frühzeitigen und gründlichen Diagnostik einhergehen mit anschließender individuell angepasster Therapie.